Liturgie

von Biergans am 21.01.2018

28. Januar – 4. Sonntag im Jahreskreis 

ZUM EVANGELIUM                                     Der Evangelist sagt uns nichts über den Inhalt der Predigt Jesu an jenem Sabbat in Kafarnaum. Er beschreibt ihre Wirkung: Staunen und Bestürzung. Die Zuhörer spüren die Macht seiner Rede, aber zum Glauben kommen sie nicht. Die Dämonen erkennen ihn als den „Heiligen Gottes“; sie gehorchen seinem Befehl, weil er mächtiger ist als sie, aber ihr Gehorsam ist Flucht in die Finsternis. Der Gehorsam des Glaubens ist Rückkehr zum Licht, Teilhabe an der Wahrheit und Heiligkeit Gottes.

Evangelium (Mk 1, 21-28)

In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte. Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes. Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl. Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.

Für den Tag und die Woche

Heilige Handlung – Die Eucharistie ist eine heilige und sakrale Handlung. In ihr ist Christus bleibend gegenwärtig, „der Heilige Gottes“, „gesalbt mit heiligem Geist“; ihn hat der Vater geheiligt, um in Freiheit sein Leben hinzugeben. Die Heiligkeit der Messe stellt nicht etwas dar, was der Mensch dem Tun Christi im Abendmahlssaal hinzugefügt hätte; das Abendmahl am Gründonnerstag selbst ist ein heiliger Ritus. Die Worte und Handlungen des Priesters sowie die Mitfeier der Gemeinde bilden das Echo des Geschehens vom Gründonnerstag. – Das Heilige darf nicht anderen Zielen untergeordnet werden. Es erlaubt auch keine „profane“ Nachahmung (vgl. Johannes Paul II., Schreiben über die Eucharistie).

Quelle: SCHOTT LESEJAHR B

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